
Das Löschgruppenfahrzeug - LF 8
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Die Feuerlöschkreiselpumpe
Feuerwehrbezeichnung: FP
Diese Pumpe bietet im Gegensatz zu tragbaren Pumpen den Vorteil am Fahrzeug vorgebaut zu sein und kann daher von nur einem einzigen Mann bedient werden. Nachteil dabei: das Fahrzeug ist an eine einzige Stelle im Einsatz gebunden und kann daher während der Einsatzdauer nicht versetzt werden.

Die Tragkraftspritze
Feuerwehrbezeichnung: TS 8/8
Als Gegenstück zur oben gezeigten FP ist diese Tragkraftspritze unabhängig vom Fahrzeug einsetzbar, muss jedoch von 4 Leuten getragen werden.
Sowohl die FP, als auch die TS 8/8 liefern 800 Liter Wasser in der Minute, bei einem Druck von 8 Bar. Überlegen Sie mal, wie schnell ihre Badewanne voll wäre...

Der Stromerzeuger (Aggregat)
Da Feuerwehren NUR mit eigenen Geräten arbeiten dürfen, generieren wir über solche Stromerzeuger unseren eigenen Strom.
Die erzeugte Elektrizität wird genutzt für
- Lichtmastbetrieb (Ausleuchtung der Arbeitsstelle mit bis zu 2000 Watt)
- Betrieb von hydraulischen Rettungsgeräten (Schneid- und Spreizgeräte für Verkehrsunfälle)
- Betrieb von Nass- / Trockensaugern

Die Schlauchhaspel
Für die meisten Löscharbeiten werden sog. C-Schläuche verwendet, welche auf der Schlauchhaspel gelagert sind.
Insgesamt sind 5 C-Schläuche mit einer Gesamtlänge von 75 Metern auf der Haspel aufgewickelt.

Der Schlauchtragekorb
Wie die Schlauchhaspel auch, trägt dieser Korb C-Schläuche in sich. Mit seinen 45 Metern Schlauch (3 Schläuche) kommt er bei den meisten Löscharbeiten zur Anwendung.
Der Schlauchtragekorb zeichnet sich besonders durch hervorragende Handhabung und sehr kurzen Verlegzeiten des Schlauchmaterials aus.
Mit den C-Schläuchen kommt gleichzeitig ein modernes Hohlstrahlrohr zum Einsatz.

Schaumausrüstung
Zur Brandbekämpfung gibt zwei verschiedene Schaumrohre:
das Schwerschaumrohr (das Rote im Bild) und
das Mittelschaumrohr (das Silberne, oben rechts).
Das Löschgruppenfahrzeug (LF 8) führt insg. 60 Liter Schaum mit sich (gelber Kanister), welcher über einen Ansaugschlauch (unten) dem Wasser beigemischt wird. Dies erfolgt über einen Zumischer (rechts im Bild).

Der Wasserringmonitor (Wasserwerfer)
Für Löscharbeiten aus größerer Entfernung oder in höheren Lagen (z.B. Dachstuhlbrände bei Wohnhäusern) bietet der Wasserwerfer eine große Reichweite, und bis zu 800 Litern Wasser in der Minute.


Atemschutzausrüstung
Das Löschgruppenfahrzeug beinhaltet auch Atemschutzausrüstung, da wir bei fast jedem Brandeinsatz mit Atemgiften in Kontakt kommen und daher eine umluftunabhängige Atemluftversorgung unerlässlich ist.

Mit der Zeit gehen!
Einsätze "mit der Flasche" stellen enorme körperliche Ansprüche an den Atemschutzgeräteträger. Nicht zuletzt daher, weil die Pressluftflaschen aus Metall sehr schwer sind.
Moderne Flaschen sind sehr leichten Verbundmaterialien, welche die Arbeit der Feuerwehrleute sehr erleichtert.
Rechts die schwere Metallflasche, links die modernen Flaschen.

Technik der Zukunft
Ebenfalls eine Neuerung für Geräteträger ist ein ein digitales Anzeigegerät. Es gibt wichtige Informationen über:
- verbleibenden Druck,
- verbleibende Zeit und
- Umgebungstemperatur.
Außerdem beinhaltet es einen sog. "Totmannmelder", der automatisch Alarmsignale abgibt, sollte der Geräteträger bewusstlos liegen bleiben.

Zeit ist kostbar
Bei Brandeinsätzen zählt jede Minute! Damit die Ausrüstung der Atemschutzgeräteträger nicht erst am Einsatzort stattfinden muss, sind bereits 2 Geräte im Mannschaftsraum vorhanden, wo sich der Trupp noch während der Fahrt voll ausrüsten kann.
Unser Bericht: Härtetest für Atemschutzträger

Das Löschgruppenfahrzeug, LF 8
